Kinder- und Jugendmedizin

Wir sind vom ersten Lebenstag bis zur Adoleszenz für Sie da. Bei gesundheitlichen Fragen, oder Anliegen bei Verhalten- oder Entwicklungsbeobachtungen können Sie sich an uns wenden.

Vorsorgeuntersuchung

Vorsorgeuntersuchungen sind anerkannte Präventivmassnahmen, welche von der Schweizerischen Gesellschaft für Kindermedizin (SGP) zusammengestellt worden sind. Sie finden mit 1 / 2 / 4 / 6 / 12  und 18 Monaten und mit 2 / 4 / 6 / 10 / 14 Jahren statt. Dabei wird das Kind immer gemessen und gewogen, es wird körperlich untersucht und in seiner Entwicklung geprüft. Je nach Alter finden weitere Untersuchungen statt (Impfungen, Blutdruck-Messungen, Gehör- und Augentests)

Impfungen

Der schweizerische Impfplan wird von der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (EKIF) in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) und Swissmedic regelmässig überarbeitet.
Die Impfempfehlungen zielen auf einen optimalen Schutz der Bevölkerung und jedes einzelnen Individuums ab. Eine Impfung wird nur empfohlen, wenn der Nutzen durch verhinderte Krankheiten  die mit den Impfungen verbundenen Risiken um ein Vielfaches übertrifft. Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch, welche Impfungen bei Ihrem Kind sinnvoll sind. Weitere Informationen unter www.infovac.ch.

Untersuchung des Gehörs

Bei der 6-, 10- und 14-Jahres-Vorsorgeuntersuchung wird das Gehör getestet. Gehörprüfungen werden auch bei Verdacht auf Schwerhörigkeit durchgeführt, z.B. wenn das Kind laut spricht oder nicht zuzuhören oder zu verstehen scheint.  Spielaudiometrien kann man bereits im Alter von 3-4 Jahren durchführen.

Ultraschall

Der Hüftultraschall wird bei allen Neugeborenen in den ersten 6 Lebenswochen durchgeführt. Der Ultraschall ist auch eine sinnvolle Untersuchung bei Hüftschnupfen, Bauchschmerzen, Knochenbrüchen und anderen Beschwerden.

Entwicklungsabklärungen für Kinder mit Entwicklungsauffälligkeiten (ADHS, Hochbegabung, etc.)

In unserer Praxis werden ganzheitliche Entwicklungsabklärungen angeboten. Meistens werden Kinder von anderen Ärzten, Lehrerinnen oder Therapeutinnen, manchmal aber auch von den Eltern selbst zugewiesen.
Die Gründe für eine Abklärung sind mannigfaltig:
Schulprobleme, Verhaltensauffälligkeiten, motorische Ungeschicklichkeit, vorzeitige Einschulungen oder Kindergarteneintritt etc.
Bereits Babys und auch Jugendliche können in ihrer Entwicklung geprüft werden, die meisten zugewiesenen Kinder sind aber zwischen 4-11 Jahre alt.

Schlafberatung

Schlafstörungen sind im Baby- und Kleinkindesalter sehr häufig. Meistens normalisieren sich die Störungen aber von allein. Nur in wenigen Fällen muss eine längere Schlafberatung durchgeführt werden. Für eine Beratung bei Schlafstörungen muss ein separater Termin abgemacht werden. Dabei werden die Eltern befragt und ihnen das Ausfüllen des Schlafprotokolls erklärt. Die Ärztin wird das Schlafprotokoll auswerten, mit den Eltern besprechen und Massnahmen zur Besserung vorschlagen. Es sind meistens mehrere Sitzungen nötig. 


Schlafprotokoll

Notfälle

Notfälle sind in der Kinderarztpraxis häufig. Dabei handelt es sich meistens um akute, fieberhafte Erkrankungen oder Unfälle, die gleichentags eine ärztliche Untersuchung erfordern. Bei Fieber kann bei Bedarf mittels kapillärer Blutentnahme rasch ermittelt werden, ob eine bakterielle Infektion vorliegt.